Leipzig Sehenswürdigkeiten: 40+ sehenswerte Orte

Nikolaikirche Leipzig Sehenswürdigkeiten

Leipzig gehört zu den schönsten Städten in Deutschland und ist bei Städtereisen sehr beliebt. Kein Wunder, denn die Stadt in Sachsen hat so viel zu bieten, dass ein Wochenende kaum ausreicht, um alles zu erkunden.

Wir selbst haben viele Jahre in Leipzig gewohnt und hatten währenddessen jede Menge Zeit, um die Stadt und ihre schönsten Ecken kennenzulernen.

In diesem Beitrag möchten wir dir über 40 Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Leipzig vorstellen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Standorte haben wir dir auf dieser Karte markiert.

Leipziger Hauptbahnhof

Das vermutlich Erste, was viele in Leipzig sehen werden, ist der Hauptbahnhof. Mit seinen rund 83.000 Quadratmetern ist er der flächenmäßig größte Kopfbahnhof in Europa.

Neben den Bahnsteiggleisen und dem Citytunnel gibt es über 140 Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Dienstleister. Die Gänge im Bahnhof werden regelmäßig zu den verschiedensten Anlässen dekoriert und auch die Architektur selbst ist äußerst sehenswert. Ein Besuch hier lohnt sich also auch, wenn du nicht mit der Bahn angereist bist.

2021 wurde der Leipziger Hauptbahnhof übrigens im European Railwaystation Index der Verbraucherorganisation Consumer Choice Center zum besten Bahnhof Europas gekürt. Wenn das kein Argument ist, um sich den Bahnhof einmal anzuschauen…

Sehenswürdigkeiten auf dem Augustusplatz

Nicht weit vom Leipziger Hauptbahnhof entfernt, befindet sich der Augustusplatz. Hier gibt es direkt mehrere Sehenswürdigkeiten zu betrachten.

Vom Bahnhof aus kannst du bequem hierher laufen. Ansonsten fährt auch so gut wie jede Straßenbahn zum Augustusplatz.

Opernhaus

Zentral auf dem Augustusplatz findest du das Opernhaus, das auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Leipzig Oper

Es wurde 1693 eröffnet und ist damit hinter Hamburg die zweitälteste deutsche Musikbühne. Seit 1840 spielt das Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Balletts. Nachdem das Gebäude im 2. Weltkrieg zerstört wurde, begann man 1954 mit dem Wiederaufbau. 1960 erfolgte schließlich die Eröffnung.

Heute findet man im Opernhaus das Leipziger Ballett, den Opernchor, einen Kinderchor und eine Ballettschule. In der Außenstelle – der Musikalischen Komödie im Stadtteil Lindenau – werden Musicals und Operetten aufgeführt.

Gewandhaus

Das Gewandhaus wurde 1981 eingeweiht und ist vor allem für das dort beheimatete Gewandhausorchester sehr berühmt. Mit 185 Berufsmusikern gilt es weltweit als das größte Berufsorchester. Neben dem Gewandhaus spielt das Orchester auch in der Leipziger Oper und als Begleiter des Thomanerchors in der Thomaskirche.

Jährlich gibt es im Gewandhaus rund 700 Veranstaltungen. Der größte Teil sind Konzerte, aber auch Tagungen, Kongresse und Festveranstaltungen finden hier statt.

Vor dem Gewandhaus steht der historische Mendebrunnen, die größte und prachtvollste Brunnenanlage in der Stadt.

Gewandhaus, Brunnen und Panorama Tower in Leipzig
hinten links: Gewandhaus, vorne: Mendebrunnen; rechts: City-Hochhaus

City-Hochhaus

Das City-Hochhaus ist in Leipzig auch als MDR Tower oder Uniriese bekannt. Mit seinen 142 m ist dies das höchste Bürogebäude der Stadt.

Bekannt ist der Tower für seine Aussichtsplattform, die sich auf einer Höhe von 120 m (31. Stock) befindet und einen grandiosen Blick über die Stadt bietet. Der Eintritt kostet 4 € pro Person.

Wer möchte, kann sich direkt im darunter liegenden „Plate of Art“ Restaurant stärken, welches das höchstgelegene Lokal Mitteldeutschlands ist.

Universität Leipzig

Neben dem City-Hochhaus befindet sich die Universität Leipzig, die zweitälteste Universität Deutschlands. Besonders sehenswert hier ist das Paulinum, dass die Universitätskirche und die Aula beherbergt. Das Gebäude wurde 2017 eingeweiht und erinnert an die 1968 gesprengte Paulinerkirche, die ursprünglich an dieser Stelle stand.

Moritzbastei

Nur wenige Meter von der Universität und dem Gewandhaus entfernt, findest du die Moritzbastei.

Sie wurde zwischen 1551 und 1554 gebaut und ist heute der einzige erhaltene Teil der Stadtbefestigung von Leipzig. Schon alleine deshalb lohnt sich ein Besuch.

Die ehemalige Befestigungsanlage dient mittlerweile als Kulturzentrum. Hier finden zahlreiche Veranstaltungen, Lesungen, Konzerte und Shows statt. Für das leibliche Wohl sorgt ein Café.

Sehenswürdigkeiten am Leipziger Marktplatz

Nicht weit vom Augustusplatz entfernt, befindet sich der Marktplatz. Auch hier gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

Übrigens: dem Name entsprechend, findet hier dienstags und freitags der Wochenmarkt (9 – 17 Uhr) statt. Auch die Markttage, der Weihnachtsmarkt und das Weinfest machen auf dem Leipziger Marktplatz Station.

Altes Rathaus

Direkt auf dem Marktplatz befindet sich das Alte Rathaus. Es gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Renaissance und ist ohne Zweifel eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Leipzig.

Altes Rathaus Leipzig

Seine heutige Gestalt bekam das Gebäude 1556/57. Im späten 16. Jahrhundert diente das Alte Rathaus nicht nur als Sitz für die Ratsherren, sondern beherbergte auch das Oberhof- und Schöffengericht, den Stadtrichter, das Ratsarchiv und die im Keller untergebrachten Gefängniszellen. Der 43 m lange Festsaal wurde für öffentliche Empfänge und Festlichkeiten genutzt.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Rathaus schließlich zu klein und so erbaute man ab 1899 das Neue Rathaus. Seit 1909 ist das Alte Rathaus Heimat des Stadtgeschichtlichen Museums.

Eintritt: 6 € pro Person (ermäßigt 3 €, Abendkarte 3 €, unter 18 Jahren frei). Am 1. Mittwoch im Monat kannst du das Gebäude kostenlos besuchen.

Naschmarkt

Der Naschmarkt entstand 1556, als großflächig alte Häuser für den Umbau des Alten Rathauses abgerissen wurden. Seinen Namen verdankt er dem Handel von Obst, das seinerzeit als Naschwerk galt.

Heute dient er als Freiluftgaststätte. In der Weihnachtszeit befindet sich hier ein Teil des Weihnachtsmarktes.

Am Nordende findest du die Alte Börse und das Goethedenkmal.

Alte Börse
Alte Börse

Mädler Passage & Auerbachs Keller

Die Mädler Passage gehört zu den berühmtesten Passagen Europas.

Ursprünglich wurde hier mit Porzellan, Keramik und Steingut gehandelt. Heute findest du in dem fünfstöckigen Gebäude zahlreiche Geschäfte für hochwertige Produkte in den Bereichen Mode, Schmuck, Beauty und Design. Daneben gibt es einige Büroräume und das Kabarett Sanftwut.

Auch wenn du nicht Shoppen möchtest, solltest du einmal durch die Passage laufen und dir das Gebäude ansehen. Es lohnt sich.

Eingang zur Mädler Passage
Eingang zur Mädler Passage

Besonders bekannt und ein wahrer Touristenmagnet ist Auerbachs Keller – die berühmteste und zweitälteste Gaststätte in Leipzig. Sie befindet sich unter der Mädler Passage.

Auerbachs Keller in Leipzig

Ihre Bekanntheit verdankt sie Johann Wolfgang von Goethe, der das Lokal seinerzeit oft besuchte und es schließlich zu einer Location in Faust I machte. Ein Besuch hier gehört zum Pflichtprogramm, zumindest wenn es nach Goethe geht.

„Wer nach Leipzig zur Messe gereist,

Ohne auf Auerbachs Hof zu gehen,

Der schweige still, denn das beweist:

Er hat Leipzig nicht gesehn.“

Johann Wolfgang von Goethe

Barfußgässchen

Das Barfußgässchen, auch unter dem Namen Drallewatsch bekannt, gehört zu den beliebtesten Kneipenmeilen in Leipzig.

Drallewatsch (sächsisch) bedeutet so viel wie “etwas erleben” oder “um die Häuser ziehen” und der Name ist Programm. In der engen Gasse findest du viele Restaurants, Cafés und Bars. Hier ist immer was los und besonders abends kann es recht voll werden.

Trotzdem hat die Location ihren ganz eigenen Charme und sollte bei jeder Leipzig Reise zumindest kurz besucht werden.

Neues Rathaus

Ein wirklich imposantes Gebäude ist das Neue Rathaus, das seit 1905 Sitz der Stadtverwaltung ist.

Durchgang beim Neuen Rathaus

Die Hauptsehenswürdigkeit hier ist der 114 Meter hohe Rathausturm. Er ist der höchste Rathausturm in Deutschland und gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen Leipzigs. Wer möchte, kann an einer Turmbesteigung teilnehmen. Nach der Erklimmung der 250 Stufen hat man einen fantastischen Blick über die Stadt.

Eintritt: 3 € pro Person (ermäßigt 1,50 €)

In unmittelbarer Nähe zum Neuen Rathaus befindet sich das Bundesverwaltungsgericht, eines der 5 obersten Gerichtshöfe in Deutschland. Auch dieses Gebäude ist durchaus einen Besuch wert.

Bundesverwaltungsgericht Leipzig

Kirchen

Kirchen gibt es in Leipzig viele. Nachfolgend möchten wir uns auf die 2 Hauptkirchen beschränken: die Thomaskirche und die Nikolaikirche.

Thomaskirche

Die Thomaskirche wurde im 12. Jahrhundert als Marktkirche errichtet. Weltweit berühmt ist sie für den Thomanerchor, einer der ältesten Knabenchöre Deutschlands, und das Schaffen von Johann Sebastian Bach, der den Chor von 1723 bis zu seinem Tod 1750 leitete und seit 1949 hier begraben ist.

Thomaskirche Leipzig

Neben dem Thomanerchor tritt auch das Gewandhausorchester regelmäßig in der Kirche auf. Eine Aufführung oder auch die Chorprobe sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die Thomaskirche ist täglich von 12 – 16 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt für Gottesdienste ist kostenlos. Für das Motettenprogramm sind 2 € pro Person fällig.

Tipp 1: Gegenüber von der Thomaskirche befindet sich die Bar Cabana. Von der Dachterrasse hast du einen tollen Blick auf die Kirche.

Tipp 2: Wer ausführliche Informationen zu Johann Sebastian Bach und seinem musikalischen Schaffen möchte, sollte das in der Nähe befindliche Bach Museum besuchen. Der Eintritt kostet 10 € pro Person (ermäßigt 8 €, unter 16 Jahren frei).

Nikolaikirche

Die 1165 gebaute Nikolaikirche ist die größte Kirche in Leipzig. Seit ihrer Erbauung wurde die nach dem heiligen Nikolaus benannte Kirche mehrfach umgestaltet und erweitert. Sie gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Leipzig.

Deutschlandweit bekannt wurde sie durch die Friedensgebete, die seit 1982 jeden Montag ununterbrochen um 17 Uhr stattfinden. Anfänglich wurden die Montagsgebete nur von wenigen Menschen besucht. Ende 1988 begann die Besucherzahl stark zu steigen und die Friedensgebete bekamen politische Relevanz. Ab September 1989 fanden im Anschluss Montagsdemonstrationen statt.

Ihren Höhepunkt fanden die Friedensgebete am 9. November 1989 – dem Tag der Friedlichen Revolution, als 70.000 Menschen (manche Quellen sprechen von 100.000 Menschen) nach dem Gebet auf die Straßen gingen, um gewaltfrei gegen das DDR Regime zu demonstrieren.

Geöffnet hat die Nikolaikirche Montag – Samstag 11.30 – 18.30 Uhr und sonntags 11.30 – 13.30 Uhr.

Museen

In Leipzig gibt es über 50 Museen und Galerien mit verschiedenen Schwerpunkten (Musik, Geschichte, Natur, Kunst und Technik). Kulturell interessierte Menschen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zu den bekanntesten Museen zählen das:

  • GRASSI Museum: Hier findest du 3 Museen in einem – Museum für angewandte Kunst, Museum für Völkerkunde und Museum für Musikinstrumente
  • Stadtgeschichtliche Museum: Hier findest du alles, was es zur Geschichte Leipzigs zu wissen gibt.
  • Museum in der Runden Ecke: Im ehemaligen Stasi Bezirksamt kannst du dich über die Geschichte der Staatssicherheit in der DDR informieren.
  • Naturkundemuseum: Hier findest du zahlreiche Exponate aus den Bereichen Zoologie, Botanik, Paläontologie und Archäologie.
  • Zeitgeschichtliche Forum: Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der deutschen Teilung, dem Leben in der DDR, der Wiedervereinigung und den daraus resultierenden Herausforderungen.
  • Museum der bildenden Künste: Auf mehr als 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche findest du Werke aus dem 15. – 21. Jahrhundert. Außerdem gibt es Wechselausstellungen.

Einmal im Monat gewähren bestimmte Museen interessierten Besuchern freien Eintritt:

  • Stadtgeschichtliches Museum im Alten Rathaus: 1. Mittwoch im Monat
  • Bach Museum: 1. Dienstag im Monat
  • Galerie für Zeitgenössische Kunst: jeden Mittwoch
  • GRASSI Museum: 1. Mittwoch im Monat
  • Museum der bildenden Künste: 1. Mittwoch im Monat
  • Schillerhaus: 1. Mittwoch im Monat
Tipp

Jedes Jahr im Mai findet die Museumsnacht statt, ein Großevent der Städte Leipzig und Halle. Von 18 – 24 Uhr können Besucher 80 Museen anschauen und an 400 Veranstaltungen teilnehmen. Die Tickets sind mit 10 € pro Erwachsenem unschlagbar günstig. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Panometer

Das Panometer ist ein besonderes Museum. Hier und in Dresden werden die größten 360 °C Panoramen der Welt ausgestellt.

Im Panometer Leipzig befinden sich seit 2003 die Werke von Yadegar Asisi. Die Motive werden alle paar Monate ausgetauscht. So gab es vor einiger Zeit die Titanic, das Great Barrier Reef oder Leipzig 1813. Aktuell (Juni 2021) kannst du dir Carolas Garten anschauen. Anschließend ist New York 9/11 geplant.

Neben den riesigen Rundbildern gibt es thematisch passende Hintergrundgeräusche und Musik. Eine Begleitausstellung und filmische Beiträge runden den Besuch ab.

Eintritt: 11,50 € pro Person (ermäßigt 10 €, Kinder zwischen 6 – 16 Jahren 6 €)

Öffnungszeiten: täglich 10 – 17 Uhr

Plagwitz

Plagwitz hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Stadtteile Leipzigs entwickelt. Nirgends sonst findest du so viele Künstler und Start-Up Unternehmen auf einem Fleck. Der Stadtteil gilt als Hotspot der kreativen Szene.

Charakteristisch für Plagwitz sind die alten Industriebauten und Fabrikhallen, die dem Stadtteil ihren ganz eigenen Charme verleihen. Außerdem findest du hier zahlreiche Cafés, Kneipen und kleine Läden, in denen du nach Herzenslust shoppen kannst.

Besonders bekannt ist Plagwitz für den Karl-Heine-Kanal, einen 3,3 km langen, künstlichen Wasserlauf, der den Stadtteil in 2 Hälften teilt. Er gehört zum Leipziger Kulturdenkmal.

Auf dem Karl-Heine-Kanal kannst du eine Bootsfahrt unternehmen oder selbst aktiv werden und paddeln. Die Strecke, die auch als “Klein Venedig” bekannt ist, führt unter 15 Brücken hindurch und an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie dem Stelzenhaus, der Philippuskirche und alten Backsteinbauten vorbei.

Tickets bekommst du zum Beispiel hier:

Leipziger Baumwollspinnerei

Nur unweit von Plagwitz entfernt, im Stadtteil Lindenau, findest du die Leipziger Baumwollspinnerei, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Leipzigs.

Früher gab es hier die größte Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas. Ihre Fläche wuchs bis 1907 auf 10 Hektar. Heute befinden sich auf dem ehemaligen Industriegelände zahlreiche Künstlerateliers, Galerien, Werkstätten, Büros, ein Kino, eine Goldschmiede, eine Keramikwerkstatt, gastronomische Einrichtungen und vieles mehr. Es gibt also viel zu entdecken.

Wer möchte, kann das Gelände im Rahmen einer Führung erkunden. >Hier< findest du mehr Informationen darüber, wann die Führungen stattfinden.

Kunstkraftwerk

Sollte dir das noch nicht genug Kunst gewesen sein, statte dem nahe gelegenen Kunstkraftwerk einen Besuch ab.

Das Gelände gehörte früher der Großen Leipziger Straßenbahn. Das Kraftwerk stellte die Stromversorgung der Straßenbahnen im Leipziger Westen sicher. Heute ist das Gelände Ausstellungs- und Kulturzentrum.

Das Herzstück sind die großen Hallen, in denen die Kunstwerke mittels leistungsstarker Beamer an alle 4 Wände und den Boden projizieren werden (immersive 360° Lichtshows). Du stehst also nicht als Betrachter vor dem Werk, sondern bist mittendrin und wirst zum integralen Bestandteil des Werkes. Die einzelnen Bilder sind dabei nicht statisch, sondern werden animiert und mit der passenden Musik unterlegt. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Eintritt: 11 € pro Person (ermäßigt 8,50 €, Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts)

Völkerschlachtdenkmal

Das Völkerschlachtdenkmal gehört ohne Zweifel zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Leipzig. Ein Besuch hier ist ein absolutes Muss.

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Mit seinen 91 Metern gehört das am 18.10.1913 eingeweihte Denkmal zu den größten Denkmälern in Europa. Du kann es fast von der gesamten Stadt aus sehen.

Das Denkmal erinnert an die Völkerschlacht von 1813, die bis zum Ersten Weltkrieg als größte Schlacht der Geschichte galt. Über 600.000 Soldaten waren beteiligt. 100.000 starben.

Das Völki, wie es von den Leipzigern genannt wird, ist nicht nur von außen beeindruckend, sondern auch von innen. Die 68 Meter hohe Innenhalle gliedert sich in 3 Ebenen: die Krypta, die an die vielen Gefallenen erinnert, die Ruhmeshalle für das deutsche Volk und die Kuppelhalle.

Ganz oben gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus du einen fantastischen Panoramablick über die Stadt hast. Dafür musst du nur rund 500 Treppenstufen bewältigen (von der Krypta aus 364). Falls dir das zu viele Stufen sind, kannst du den Fahrstuhl nutzen. Dann musst du nur den letzten Teil zu Fuß gehen.

Eintritt: 8 € pro Person (ermäßigt 6 €)

Öffnungszeiten: April – Oktober täglich 10 – 18 Uhr, November – März täglich 10 – 16 Uhr

Zoo Leipzig

Der Zoo Leipzig ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadt. Kein Wunder, gehört er doch zu den schönsten und artenreichsten Zoos in Europa.

Hyäne im Zoo Leipzig

1878 als 23. europäischer Tiergarten gründet, wird der Zoo seit dem Jahr 2000 massiv umgestaltet. Bis 2022 sollen die Umbauarbeiten zum Zoo der Zukunft abgeschlossen sein.

Das absolute Highlight ist die riesige Tropenhalle “Gondwanaland”, aber auch die anderen Themenbereiche sind nicht weniger beeindruckend.

Koala im Zoo Leipzig

Für einen Besuch solltest du mindestens einen halben Tag einplanen (wir waren meistens ca. 5 Stunden dort). Der Eintritt ist nicht ganz billig, aber hier stimmen Preis – Leistung und wenn du den Zoo einmal besucht hast, wirst du andere Einrichtungen mit ganz anderen Augen sehen.

Eintritt: Sommerpreise – 22 € pro Person (ermäßigt 18 €, Kinder zwischen 6 – 16 Jahren 14 €) | Winterpreise – 18 € pro Person (ermäßigt 15 €, Kinder 11 €)

Öffnungszeiten: 1. Januar – 20. März 9 – 17 Uhr; 21. März – 30. April 9 – 18 Uhr; 1. Mai – 30. September 9 – 19 Uhr; 1. Oktober – 31. Oktober 9 – 18 Uhr; 1. November – 31. Dezember 9 – 17 Uhr

Tipp: Falls dir der Zoo in Leipzig zu teuer ist, du aber trotzdem ein paar Tiere sehen möchtest, statte dem Wildpark einen Besuch ab. >Hier< gibt es mehr Informationen.

Rehe im Wildpark Leipzig

Aussichtspunkte

In Leipzig gibt es einige Aussichtspunkte, von denen du einen tollen Blick über die Stadt hast.

Aussichtspunkte, für die du bezahlen musst, haben wir dir schon gezeigt (City-Hochhaus, Rathausturm im Neuen Rathaus und Völkerschlachtdenkmal). Jetzt möchten wir dir noch welche zeigen, die vollkommen kostenlos sind.

Wackelturm

Der Wackelturm im Rosental galt lange Zeit als Geheimtipp, ist inzwischen aber recht bekannt. Du findest ihn mitten im Auwald auf dem Rosentalhügel.

Wackelturm in Leipzig
Es geht hoch hinaus

Von dem 20 Meter hohen Turm hast du einen schönen Rundumblick über Leipzig, doch pass auf. Der Turm bekam seinen Namen nicht ohne Grund. An windigen Tagen wiegt sich er ordentlich hin und her. Es ist also definitiv von Vorteil, wenn du schwindelfrei bist.

Ausblick auf Leipzig vom Wackelturm

Fockeberg

Ein bisschen weniger actionreich geht es auf dem Fockeberg zu.

Der künstlich aus dem Trümmerschutt alter Häuser geschaffene Berg ist ein ideales Ausflugsziel, wenn du dich erholen und einen schönen Blick auf die Innenstadt und den Süden von Leipzig erhaschen willst. Ein 850 m langer, asphaltierter Weg führt dich nach oben.

Aussichtspunkt “Auf der Asche”

Der Aussichtspunkt “Auf der Asche” befindet sich südlich des Erholungsparks Lößnig-Dölitz. Von hier hast du einen schönen Blick auf das Stadtviertel und das Völkerschlachtdenkmal.

Aussichtspunkt Auf der Asche

Extra hierher fahren würden wir nicht, aber wenn du in der Nähe sein solltest, kannst du dem Ort ruhig einen Besuch abstatten.

Bistumshöhe am Cospudener See

Die Bistumshöhe befindet sich am südwestlichen Rand des Cospudener Sees.

Von dem 35 Meter hohen Turm hast du eine tolle Aussicht auf den See, den Freizeitpark Belantis und den Leipziger Süden. Da die 180 Treppenstufen und auch der Turm selbst nur aus Gitterelementen bestehen, solltest du auch hier schwindelfrei sein.

Für die Erkundung besorgst du dir am besten ein Fahrrad, denn mit dem Auto ist der Aussichtsturm nicht zu erreichen. Wer möchte, kann natürlich auch spazieren gehen. Um den Cospudener See herum führt ein 10 km langer Rundweg.

Parks

Leipzig zählt zu den grünsten Städten Deutschlands. Hier findest du eine bemerkenswert hohe Anzahl an Parks, Wäldern und anderweitigen Grünflächen.

Zu den bekanntesten Parkanlagen zählen der Clara-Zetkin-Park, das Rosental oder der Lene-Voigt-Park, aber die Stadt hat noch viel mehr zu bieten. In einem separaten Blogbeitrag stellen wir dir die 10 schönsten Parks in Leipzig vor:

Palmgartenwehr
Palmgartenwehr im Palmengarten

Seen in Leipzig

Auch Seen haben Leipzig und seine Umgebung jede Menge zu bieten. Im Leipziger Neuseenland kannst du nach Herzenslust Baden, Wassersport betreiben, Spazieren gehen oder dich entspannen.

Die schönsten Seen, darunter den Cospudener See, den Markkleeberger See und den Kulkwitzer See, und ihre Freizeitmöglichkeiten stellen wir dir hier vor:

Cospudener See in Leipzig
Cospudener See

Geführte Touren

Möchtest du Leipzig nicht auf eigene Faust erkunden, gibt es Stadtrundfahrten oder Stadtführungen.

Stadtrundfahrten:

Stadtführungen:

Das waren die schönsten Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele in Leipzig. Wir hoffen, dass ein paar tolle Orte für dich dabei waren und wünschen dir ganz viel Spaß beim Besichtigen dieser großartigen Stadt.


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