Ausflug zum Kleinhennersdorfer Stein & Erkundung der Höhlen

Kleinhennersdorfer Stein mit Höhlen

Der Kleinhennersdorfer Stein ist ein eher unscheinbarer Tafelberg auf der linken Seite der Elbe und wird bei Wanderungen oft übersehen. Völlig zu Unrecht, denn mit seinen Höhlen ist er ein wirklich interessantes und erlebnisreiches Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz.

Besonders Kinder haben hier ihren Spaß, denn sie können nach Herzenslust klettern. Und dunkle Höhlen erkunden macht natürlich auch viel Freude. Für die eigenständige Erkundung sollten die Kinder mindestens 10 Jahre alt sein und über eine gewisse Reife verfügen. Alle anderen Kinder würden wir nicht unbeaufsichtigt hier herum laufen lassen.

Steine auf Kleinhennersdorfer Stein

In diesem Beitrag möchten wir dir den Kleinhennersdorfer Stein und seine verschiedenen Höhlen vorstellen und dir ein paar Tipps für den Besuch geben.

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Anreise & Parken

Für die Anreise zum Kleinhennersdorfer Stein hast du mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit 1:

Du parkst am Wanderparkplatz Galgenschänke und gehst dort etwa 250 Meter die Straße entlang Richtung Papstdorf bevor du zum Weinleitenweg einbiegst. Diesem Weg folgst du bis zur Straße “Rapsdörfel”. In der Kurve stehen 2 Bänke. Von hier hast du eine schöne Aussicht auf die Schrammsteine.

Schrammsteinaussicht
Schrammsteinaussicht

Wer möchte, kann einen kurzen Stopp beim Wildgehege Kleinhennersdorf (1 großes Gehege mit Damwild) machen bevor es über den Suppelsgrundweg bis zur Wegkreuzung und von dort zum Kleinhennersdorfer Stein geht.

Wildgehege Kleinhennersdorf
Wildgehege Kleinhennersdorf

Möglichkeit 2:

Du verbindest die Wanderung auf den Kleinhennersdorfer Stein mit einer Wanderung auf den Papststein.

Wieder parkst am Wanderparkplatz Galgenschänke. Von hier nimmst du den Wanderweg Richtung Papststein und folgst den Treppen nach oben. Auf dem Papststein angekommen hast du eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Anschließend folgst du dem Weg hinab bis zur Wegkreuzung und folgst von dort der Beschilderung zum Kleinhennersdorfer Stein.

Für den Wanderparkplatz bezahlst du 3 € pro Tag. Der Automat nimmt nur Münzen.

Alternativ kannst du mit dem Bus anreisen. Zur Haltestelle Papststein, Papstdorf fahren die Linien 224a, 224b und 252. Hier kannst du dir den Fahrplan speichern. Möchtest du den Weg verkürzen (und nicht auf den Papststein wandern), fährst du bis zur Haltestelle Papstdorf Gasthaus Hoffnung und gehst von dort über die Straße “Rapsdörfel” nach oben.

Möglichkeit 3:

Alternativ parkst du auf dem kostenlosen Wanderparkplatz Kleinhennersdorf. Hier geht es zunächst etwa 300 Meter die Straße entlang bevor du an der Kreuzung links zum Wanderweg (waagerechter roter Strich) einbiegst und diesem Weg immer gerade aus folgst. Nach ca. 1 km erreichst du wieder die eben beschriebene Wegkreuzung.


Aufstieg über den Forststeig

Egal für welchen Weg du dich entscheidest, von der Wegkreuzung aus geht es über den Forststeig (senkrechter gelber Strich) nach oben zum Kleinhennersdorfer Stein.

Da es sich beim Forststeig um eine anspruchsvolle Trekkingroute handelt, sollte man trittsicher sein und gutes Schuhwerk tragen. Er ist nur im Zeitraum von April – Oktober begehbar.

Der Aufstieg geht über Stock und Stein und teilweise ziemlich hohe Stufen, sollte aber trotzdem für jeden machbar sein.

Aufstieg über Forststeig
Aufstieg über Forststeig

Höhlen auf dem Kleinhennersdorfer Stein

Auf dem Kleinhennersdorfer Stein gibt es 3 Höhlen zu erkunden. Alle Höhlen sind in sich geschlossen. Man kann also nirgends herunterfallen.

Lichterhöhle

Die Lichterhöhle ist mit 21 Metern Tiefe und 14 Metern Breite eine der größten Sandsteinhöhlen in der Sächsischen Schweiz. Ihre Größe verdankt sie aber nicht der Natur, sondern Friedrich Hermann Hempel, der etwa 1870 damit begann den Sandstein abzubauen und ihn durch Zerklopfen und Sieben zu Sand zu verarbeiten. Den Scheuersand verkaufte er anschließend an Gasthäuser und Fabriken.

Du findest die Schichtfugenhöhle auf der Südseite des Kleinhennersdorfer Steins. Der Eingang ist leicht zu finden.

Eingang Lichterhöhle
Eingang der Lichterhöhle

Die Lichterhöhle ist hoch genug, um bequem darin zu laufen und hell genug, um auch ohne Taschenlampe zurechtzukommen.

Blick in die Lichterhöhle
Blick in die Lichterhöhle

Ihren Namen verdankt sie übrigens Heidenauer Bergsteigern, die im Dezember 1924 hier Weihnachten feierten und dafür zahlreiche Kerzen aufstellten.

Hampelhöhle

Die Hampelhöhle wurden ebenfalls durch den Sandsteinabbau künstlich erweitert.

Um zum Eingang zu gelangen, halte dich nach dem Aufstieg über den Forststeig rechts.

Eingang Hampelhöhle
Eingang der Hampelhöhle

Zur Erkundung ist eine Taschenlampe sinnvoll.

Eishöhle

Die Eishöhle ist wirklich schwer zu finden. Wir mussten mehrere Runden über das Gelände laufen, bis wir durch Zufall den Eingang fanden. Dieser ist recht schmal. Mit Rucksack kommt man nur schwer durch.

Eingang der Eishöhle
Eingang der Eishöhle

Im Inneren ist es stockdunkel. Hier muss man also unbedingt eine Taschenlampe, am besten eine Stirnlampe mitnehmen. Dafür macht die Erkundung dieser Höhle am meisten Spaß.

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Wer möchte, kann anschließend noch auf den Gipfel wandern. Hierfür gibt es allerdings keinen richtigen Wanderweg, sondern nur einen Trampelpfad. Da die Aussicht nicht besonders schön sein soll, haben wir uns den Aufstieg gespart.

Kanntest du den Kleinhennersdorfer Stein und seine Höhlen bereits? Hast du noch Fragen? Dann lasse es uns gerne in den Kommentaren wissen.


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